Moin, Good Friday war nun wirklich mein letzter Snowboard Tag in den Rockies. Chad und ich haben an einem sonnigen Tag super Runs in Angriff genommen, dort wo kaum jemand fährt findet man den Besten Schnee, dafür muss aber auch etwas geatn werden, denn in diese Gegenden führt kein Lift.
Die Nacht haben wir in einem Hostel in Banff verbracht. Während des Aufenthalts haben wir 2 Deutsche kennen gelernt, die für 6 Monate durch Nordamerika reisen und an verschiedensten Orten arbeiten, hab den Namen des Programms leider vergessen. Auf jeden Fall gibts für die geleistete Arbeit Essen + Unterkunft, und bisher hatten diese beiden, die ursprünglich aus Konstanz sind, nur gutes zu berichten. Nach einen guten selbstgekochten Dinner (Alberta Beef) und edlichen Runden Kicker hieß es gunug schlaf bekommen für den anstehenden Hike.
Am nächsten Morgen haben wir uns mit einigen anderen auf einem Parkplatz getroffen, welcher ebenfalls den Startpunkt darstellt. Nach nur wenigen Minuten fingen wir an Klamotten auszuziehen, denn es war sonnig und sehr warm, der Schnee hat die Sonne reflektiert, was man nach dem Hike in den meisten Gesichtern sehen konnte ![]()
Die Hütte, die unser Ziel darstellte, ist eine im Jahre 2005, nach einem Waldbrannt wieder aufgebaute Unterkunft ohne fließend Wasser. Wir haben Schnee als Wasser verwendet (abgekocht), Elektizität wurde über Solarzellen geliefert und die Küche war ausgestattet mit Propangas.
Ich war ziemlich fertig nach den 8h, denn mein geliehener Rucksack war gepackt mit Lebensmitteln, Klamotten und Bier für’s Pilsesuchen (was wir im Endeffekt in einer abgespeckten Version in der Hütte gespielt haben, jeder war einfach zu geschlaucht).
Nachdem wir den nächsten Vormittag noch in der Hütte genossen und uns mit einem Lunch gestärkt haben, hieß es Abschied nehmen von der herrlichen Ruhe (das einzige was man hören konnte waren Mini-Lavinen in den Bergen rund herum). Auf dem Weg hinter konnten wir für den steilen Teil des Hikes unseren Arsch benutzen und einfach hinunter rutschen, das war eine Menge Spaß. Nur leider ist mir nach kurzer Zeit mein Schneeschuh gebrochen (welcher bereits erste Dellen hatte) und konnte nicht mehr verwendet werden - und das entwikelte sich zu einer einzigen Tortur, denn mit jedem zweiten Schritt bin ich quasi im Schnee eingesackt, obwohl alle andere vor mir her gelaufen sind, um den Schnee auf dem Weg fest „zu packen“.
Insgesamt war es ein tolles Erlebnis und eine gute Ablenkung vor der stressigen Uni-End-Phase.
April 16, 2007 um 6:42
definiere „leichter sonnenbrand“;)
April 16, 2007 um 7:30
Schön wieder was von dir zu lesen!
Wünsch dir noch eine schöne Restzeit in Kanada!
April 19, 2007 um 4:36
Danke
„leichter Sonnenbrand“ = leicht gerötet mit anschließendem Hautzellen-sterben (nur stellenweise), der Schnee hat die Sonne schön reflektiert…
Muss im Moment fleißig lernen…
Bis dann